Unsere Tiere

CONTI


So sah er aus, der kleine Conti, als er im Juli 2008 zu uns kam.

Er war unge­fähr 2 Monaten alt und wurde bei einen Abfall­con­tainer gefunden, wo er es wahrschein­lich schon eine ganze Weile alleine aus­ge­hal­ten hatte. Der arme kleine Hund war total abgemagert, voller Flöhe, Würmer und Mil­ben. Seine Haare waren zu mehr als der Hälfte weg und er hatte überall Pusteln und Wun­den. Er kam ohne Protest mit. Lethar­gisch wie er war liess er sich ganz ein­fach in eine Tasche am Lenkrad von meinem Scooter mit nach Hause nehmen. Er wog nur noch 2,5 kg.

Der Kleine hat sicher noch einer Monat lang nach dem Abfall­con­tainer gerochen. Sogar die anderen Hunde hier machten einen grossen Bogen um ihn. Aber er hat sich schnell erholt. Schon nach ein paar Tagen begann er zu spie­len und Insek­ten zu fan­gen. Er wurde gewaschen und gefüt­tert, bekam Vit­a­mine und Medika­mente, einen war­men Schlaf­platz und jede Menge liebevolle Aufmerk­samkeit. Und so wurde er zu dem was er jetzt ist. Er ist gross aber kein Held, kein Wächter — aber grossartig.

BONES

Und hier ist die kleine Bones. Etwa 8 Wochen alt war sie, als sie im Juli 2009 gefun­den wurde. Ein kleines Häufchen Elend. Ganz alleine lief sie herum in der Ropa Ebene, suchte Schutz bei einem Ferien­haus, wo sie Reto aufge­fun­den hat. Die in dem Haus wohnen­den Touris­ten sagten, dass der kleine Hund die ganze Nacht geheult hatte. Logisch — das arme kleine Ding hatte sich das linke Hin­ter­bein aus­gerenkt. Vorallem aber hatte sie sehr, sehr viel Angst. Der Tier­arzt sagte, dass es sehr schwierig wird, das Gelenk wieder zu fix­ieren wenn das Bein länger als 24 Stun­den aus­gerenkt war. Er hat operiert, und weil das erfol­g­los war nach 4 Wochen nochmals. Darum war die Kleine auch sehr viel getrennt von den andere kleinen Hun­den hier, da war gar nichts mit spie­len und die Welt ent­decken für die kleine Bones. Ganz gut ist es nicht mehr gekom­men. Sie wird ihr ganzes Leben lang ein Hand­i­cap haben, aber mit­tler­weilen ist sie gross gewach­sen und kann ren­nen und sprin­gen. Sie ist ein extrem liebes Tier und geht ganz geschickt mit ihrem Hand­i­cap um. Wir haben grosse Freude an ihr. Sie passt auch gut zum Conti, beide sind sehr gutmütig.

WILLI

Wenn man in Griechen­land ein Stück Land hat, dann ist es natür­lich auch sehr schön, einen Esel zu haben. Deshalb haben wir Willi. Willi ist ein Esel­wal­lach von unge­fähr 17 Jahren. Er kennt die Leute und die Tiere hier genau und reagiert meist sehr vor­sichtig wenn er neue Leute sieht. Klar kann er sehr stur sein, das muss er als guter Esel… Aber er ist auch sehr lieb, und wird gerne gebürstet und gestre­ichelt. Willi hat einen wichtige Auf­gabe hier bei uns: Er muss das Gras zwis­chen den Oliven­bäu­men kurz hal­ten, und jede Menge Mist pro­duzieren für den Garten. Für ihn kein Prob­lem, weil Essen doch seine lieb­ste Beschäf­ti­gung ist. Esel sind aber nicht gerne alleine, und darum haben wir Ihm einen Fre­undin besorgt.

TOULA

Toula ist eine etwas ältere Esel­dame. Sie hat ihres ganze Leben lang hart arbeiten müssen und wurde nicht beson­ders gut behan­delt. Demzu­folge hat sie Men­schen nicht mehr so gerne und lässt sich nicht gerne anfassen. Wir finden das natür­lich sehr schade. Aber wir freuen uns auch, dass es Ihr anscheinend gut gefällt hier, bei Willi, und wir akzep­tieren sie so, wie sie ist.

BÜSER

Diese Katze ist unsere Büser. Wir haben sie zusam­men mit Ihre Schwester LW von einer Fre­undin übernom­men. Da waren sie beide 3 Jahre alt. Der Büser ist eine spezielle Katze. Sie denkt näm­lich, dass sie ein Hund ist. Sie ist fast immer bei den Hun­den zu finden, und ben­immt sich auch oft wie einer.

LW

LW ist die Abkürzung von “light weight” — sie ist eine sehr dünne Katze, darum.

Sie wohnt nicht mehr bei uns im Haus. Stattdessen zieht sie es vor, unten im Garten in unserem Treib­haus zu wohnen. Also hat sie dort einen eige­nen Ein­gang bekom­men und einen Korb mit Decke. Sie ist sehr lieb und geniesst es, wenn wir im Garten sind.

MÖÖGGI

Und diese hier ist unsere Mööggi.  Sie kam irgend­wann hier­her gelaufen und beschloss, bei uns zu bleiben. Damals war sie noch eine junge, kleine Katze. Sie hat einen sehr starken Charak­ter. Keine Angst vor gar nichts. Nicht vor Hun­den, nicht vor Men­schen, nicht vor dem Tier­arzt. Wenn der kommt müssen wir sie in eine Decke wick­eln, damit er ihr ihre Spritze geben kann. Sonst wird sie wild und aggres­siv. Mööggi weiss, wie eine Katze sich das Leben schön gestal­tet. Sie hat ein grosses Revier und jagt viel, aber sie liegt auch gerne weich und warm im Haus. Mit­tler­weile ist sie 3 Jahre alt, und unter den Katzen der Chef.

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